Natur in der Stadt

Grüne Oasen

Wir alle wissen sie zu schätzen: Die kleinen und großen Erholungsorte inmitten des belebten Alltagstrubels.

Flanieren im Park, Entspannen auf der Wiese, ein Spaziergang am Waldrand oder einfach im eigenen Garten die frische Luft genießen. Der Erhalt von Grünflächen dient - ganz im NABU-Sinne - Mensch und Natur.

 

Mehr zu Siedlungsnatur


Tipps für Garten und Balkon

Reisig- und Laubhaufen
Reisig- und Laubhaufen. - Foto: Stefan Bosch / NABU

Naturfreundliche Gärten

Im eigenen Garten können Sie Überlebensräume für die heimische Natur schaffen. Mit wenigen Maßnahmen lassen sich Nutz- und Ziergärten zu Oasen für Tiere und Pflanzen machen. Die Anlage eines Gartenteiches, einer Trockenmauer oder einer Kräuterspirale belebt den Garten ebenso, wie hier und da eine wilde Ecke.

 

Mehr Infos

Feuerwanze
Feuerwanze. - Foto: NABU

Insektenfreundliche Stauden für Ihren Garten

Sie stehen weit unten in der Nahrungskette und sind entsprechend wichtig: Insekten!

Wer aufmerksam lauscht, kann auch die kleinen Tierchen wahrnehmen und hören. Um sie zu fördern braucht es nicht viel. Das passende Angebot an Pflanzen lässt Ihren Garten summen, brummen, flattern! Und wo Insekten sind, sind Vögel nicht weit!

Mehr Infos

Naturnahes Beet
Naturnahes Beet. - Foto: Aniela Arnold / NABU

Schnell, günstig und wirkungsvoll: Sieben DIY-Projekte für mehr Artenvielfalt

Bleibt das Summen und Brummen im Garten aus? Dann ist es höchste Zeit für ein paar schnelle, leichte und wirkungsvolle Do-it-yourself Projekte im Garten, mit denen garantiert mehr Artenvielfalt Einzug hält.

Mehr Infos


Pressemitteilung des NABU Baden-Württemberg vom 27.2.2026

Lasst es im Garten kräftig summen!

Die ersten Wildbienen fliegen / Für heimische Blütenvielfalt im Garten und auf dem Balkon sorgen

Stuttgart – Der Frühling ist da, am 1. März auch offiziell mit dem meteorologischen Frühlingsanfang. In Gartencentern, Gärtnereien und auf dem Wochenmarkt leuchten Frühlingsblüher um die Wette. Auch die ersten Wildbienen summen an sonnigen warmen Tagen bereits durch den Garten. Der NABU gibt Tipps, wie sich Gärten, Terrassen und Balkone in insektenfreundliche Plätze verwandeln, damit es bald überall summt und brummt. Wer im Garten für offene trockene Bodenstellen sorgt und Glockenblumen aussäht oder pflanzt, kann ab Ende April mit etwas Glück die Glockenblumen-Schmalbiene, Wildbiene des Jahres 2026, beobachten. Mit einer abwechslungsreichen Pflanzenauswahl, die vom Frühjahr bis in den Herbst blüht, sorgen Garten- und Balkonbesitzende dafür, dass allerlei Wildbienen, Schwebfliegen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer ganzjährig Nektar und Pollen finden. 

 

Heimische Pflanzen machen Wildbienen satt 

Jetzt im zeitigen Frühjahr ist auch ein guter Zeitpunkt, um blühende heimische Sträucher oder Rosen mit ungefüllten Blüten zu pflanzen. Ungefüllte Blüten sind als Nahrungsquelle wertvoll, da sie reichlich Nektar und Pollen bieten. Viele Insekten sind auf heimische Pflanzen spezialisiert, besonders ausgeprägt haben manche Wildbienen und Schmetterlinge „ihre“ Lieblingspflanzen – so auch die Wildbiene des Jahres 2026. „Sie ist ziemlich wählerisch und mag ausschließlich Glockenblumen (Campanula). Wer offene Bodenstellen mit sandigem oder löss-lehmigem Substrat anbietet und daneben ihre Pollenquelle pflanzt, muss nicht lange auf die längliche Wildbiene warten“, ist NABU-Wildbienenexperte Martin Klatt überzeugt. Gut für Balkon und Terrasse: Glockenblumen lassen sich auch in Blumentöpfen aussäen und anpflanzen.  

 

Vielfalt im Garten und auf dem Balkon 

Nicht so wählerisch ist die Gehörnte Mauerbiene, deren Männchen jetzt an sonnigen Plätzen aus den Brutkammern schlüpfen. Sie sammeln an Korbblütlern wie Gänseblümchen und Löwenzahn, Kreuzblütlern und Hahnenfußgewächsen, wie Scharbockskraut und Buschwindröschen. Die Eier legen die Weibchen in freie Brutkammern mit Pollen als Nahrung für den Nachwuchs ab. Dafür nutzen sie auch sogenannte Wildbienenhotels. „Am besten hilft man dieser kleinen Wildbiene mit dem rostroten Po mit heimischen Wildblumen und einem Plätzchen zum Brüten. Ein mit dem Mähroboter kahlrasierter, monotoner Rasen lässt diese Wildbiene und viele andere Tiere hungernd zurück“, warnt NABU-Insektenexperte Klatt.  

 

Blumenwiese und Teich für Insekten 

Eine artenreiche Blumenwiese ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch ein Paradies für Wildbienen und Schmetterlinge. Beim Kauf von Saatgut ist jedoch Vorsicht geboten: Viele Mischungen aus dem Baumarkt enthalten gebietsfremde oder exotische Arten, die heimischen Insekten wenig nützen. „Setzen Sie auf regionales Saatgut, um die Artenvielfalt zu unterstützen. Auch Kräuter wie Thymian, Ysop und Salbei sind wertvolle Nahrungsquellen und lassen sich in Kübel, Hochbeete oder Kräuterspiralen integrieren“, rät daher NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold.  

 

Jetzt kann auch ein kleiner Gartenteich als Trinkstelle für Insekten und andere Tiere angelegt werden. Ist er naturnah, fischfrei und mit einem flachen Ufer gestaltet, finden sich bald Amphibien ein, die die Mückenlarven in Schach halten.  

 

Offene Webinar-Reihe „Ein Jahr im Naturgarten“  

Um diese und andere Themen rund um die naturnahe Gartengestaltung geht es in der kostenfreien NABU-Webinar-Reihe „Ein Jahr im Naturgarten“. Ab März erfahren Garteninteressierte einmal pro Monat, was gerade im Garten zu beobachten und zu tun ist.  

Anmeldung unter www.MenschNatur.org/webinar. Weitere Infos zu Naturgärten

 

Mitmachen bei der Meldeaktion von NABU/naturgucker: Frühe Blüher 


Tipp: Der Garten als Überwinterungsquartier für Igel & Co

Im Herbst gibt es im Garten viel zu tun. In einem Naturgarten dürfen Gärtnerinnen und Gärtner es etwas entspannter angehen lassen, denn: Wilde Ecken helfen Vögeln, Amphibien, Igeln und Insekten durch den Winter.

Igel
Igel im Garten. - Foto: NABU/C. Kuchem

In vielen Gärten sehen Kräuter, Stauden und Blumen jetzt im Spätsommer nicht mehr besonders attraktiv aus. Höchste Zeit, um Ordnung zu schaffen? NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold erklärt, warum verblühte Pflanzen für Vögel und Insekten wichtig sind und warum weniger Tatendrang vielen Tieren hilft, ein Versteck für ungemütliche und kältere Tage zu finden: „Damit etwa Igel, Fledermäuse, Vögel und Insekten ein warmes, trockenes Plätzchen im Winter haben, ist es gut, wenn Gärtnerinnen und Gärtner zum Sommerende nicht radikal aufräumen.“ 

 

 

Fallobst und wilde Ecken helfen vielen Tieren im Garten 

Nicht geerntetes Obst nutzen Wanderfalter wie der Admiral im Herbst, um Energie für den Flug über die Alpen zu tanken. Im Winter ist Fallobst eine wichtige Nahrung für Amseln, Wacholderdrosseln und Stare. Am besten häuft man es in einer wilden Ecke im Garten an. „Solche wilden Ecken, in denen der Mensch nicht pflegend eingreift, sind ein ganz wichtiger Rückzugsraum und Überwinterungsort für Amphibien, Igel oder Schmetterlinge. Auch ein Brennnessel-Eck gehört dazu, an denen sich jetzt noch Raupen von Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Admiral sattfressen, bevor sie sich bald verpuppen“, erläutert Arnold. 

 

Laub ist kein Abfall, sondern natürlicher Winterschutz

Reisig- und Totholzhaufen sowie Laub unter Bäumen und Sträuchern schützen tierische Gartenbewohner später im Jahr vor Nässe und Kälte. Hier suchen sich auch die Schmetterlinge einen Unterschlupf, die nach dem Ausschlüpfen aus der Puppe als fertiger Schmetterling überwintern. Laub unter Totholzhaufen benötigen auch Igel als Überwinterungsversteck. In giftfreien Naturgärten finden die dämmerungs- und nachtaktiven Igel Nahrung und fressen sich im Herbst die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf an. 

 

Verblühte Stauden stehen lassen

Abgeblühte Stauden setzen einen Blickpunkt und sind als Winterquartier beliebt bei Larven von Wildbienen und anderen Insekten. Die Körnerfresser unter den Gartenvögeln, wie Stieglitz, Grünfink und Girlitz, fliegen auf die Samenstände verblühter Stauden von Wilder Karde, Disteln und Königskerze als Energiequelle im Winter. Gartenexpertin Arnold empfiehlt daher: „Warten Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr. Hier hilft Nichtstun vielen Arten am besten.“ 

 

Ein Gewinn für kleine und große Gartenfans

„Igel, Schmetterlinge, Vögel und Wildbienen machen den Garten zu einem Naturerlebnisraum direkt vor der eigenen Haustüre. Nicht nur Kinder sind begeistert, wenn sich ein kleiner Wildtierkosmos dort ausbreiten darf, den es zu entdecken gilt. Auch für Gärtnerinnen und Gärtner bietet ein naturnaher Garten Vorteile: Hier kann ich auch mal die Beine hochlegen und genießen“, so Arnold. Und wen es doch im grünen Daumen juckt, der kann im Herbst Zwiebeln stecken und heimische Sträucher pflanzen, damit früh fliegende Wildbienen Pollen und Nektar finden.

 

NABU-Tipps zum naturnahen Gärtnern im Herbst:

  • Verblühte Stauden als Winterquartier für Insekten und Nahrung für Vögel stehen lassen
  • Laubhaufen anlegen als frostfreien Schlafplatz für Igel und als Winterversteck für viele Tagfalter wie Tagpfauenauge oder Kleiner Fuchs
  • Auf Laubbläser verzichten, das Laub ins Hochbeet oder unter Hecken fegen
  • Frühblühende Gehölze wie Weide und Kornelkirsche pflanzen
  • Reisighaufen aufschichten oder Benjeshecke anlegen für Eidechsen, Frösche und Vögel
  • Etwas Obst im Baum oder in einer wilden Ecke lassen, das freut Insekten und Vögel
  • Nistkästen mit einer Bürste ausfegen, dann stehen sie als Unterschlupf im Winter bereit
  • Nicht zu viel aufräumen im Garten und öfters die Seele baumeln lassen

Mehr Infos

So überwintern Amphibien und Reptilien im Garten

Winterhilfe für Wildtiere

 


Pressemitteilung des NABU Baden-Württemberg vom 14.11.2025

So kommen Wildtiere gut durch den Winter

Igel, Amphibien und Vögel unterstützen durch Ruhe und naturnahe Gärten – Lebensräume schaffen und vernetzen

Der Winter naht – für Wildtiere im Garten und in der Natur beginnt eine schwierige Zeit. Wer bleibt, und nicht als Zugvogel oder ziehender Schmetterling in den Süden fliegt, muss Vorräte anlegen, sich ein dickes Fell zulegen oder schlafend auf bessere Zeiten warten. So vielfältig wie die Natur sind auch die Überlebensstrategien der Tiere für die kalte Jahreszeit. Der NABU hat einige spannende Fakten parat, was Vögel, Eichhörnchen, Schmetterlinge oder Fledermäuse tun, um erfolgreich zu überwintern. NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold erklärt, wie wir Menschen ihnen dabei helfen können und warum passende Lebensräume besonders wichtig sind.

 

Lebensräume im Garten und in der Natur

Ein sicheres Zuhause, möglichst ungestört, genügend Nahrung – es braucht meist nicht viel, damit Wildtiere gut durch den Winter kommen. Das beginnt bei den Kleinsten, den Hummeln und Schmetterlingen, und trifft auch auf die großen Säugetiere, wie Luchs und Biber, zu. Bei den Hummeln überwintern nur die jungen Königinnen, starr und gut versteckt, in Mauerritzen, Totholz, Laub, im Boden oder im verlassenen Mäusenest. Wer jetzt noch Frühblüher im Garten steckt, sorgt dafür, dass sie im Frühjahr satt werden. Der Luchs durchstreift gut getarnt und im warmen Winterfell große Gebiete auf Nahrungssuche. Dafür braucht er freie Bahn und sichere Verbindungen zwischen seinen Lebensräumen. Biber legen sich für den Winter extra Fettreserven zu und Nahrungsdepots an – und nutzen zum Transport ihres Futters sogar ein Nahrungsfloß.

 

Von Winterstarre bis Winterschlaf

Einige Schmetterlinge verbringen den Winter als fertige Falter – der Zitronenfalter etwa verharrt erstarrt an Halmen und Blättern, das Tagpfauenauge überdauert die Zeit im Trockenen, etwa im Holzschuppen oder in einer Scheune. Zuvor stärken sie sich an späten Nektarspendern, wie Efeu, Wegwarte, Moschusmalve oder Klee. Amphibien wandern im Herbst vom Sommerlebensraum in ihr Winterquartier, wo sie in eine Winterstarre fallen. „Naturnahe Wälder und Gärten bieten Fröschen, Kröten, Salamandern und Molchen geschützte Verstecke in Laub- und Altholzhaufen, unter Baumwurzeln, in Erdlöchern oder Trockenmauern. Einige Arten, wie der Wasserfrosch, vereinzelt auch Spring- und Grasfrosch, bleiben sogar im Wasser“, erklärt Aniela Arnold. „In Winterstarre passt sich ihr Körper der Umgebungstemperatur an und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Steigen die Temperaturen, können sie ihr Versteck wechseln und Nahrung suchen.“

 

Zu den echten Winterschläfern gehören Siebenschläfer, Gartenschläfer und Igel. Zuvor futtern sie sich im Herbst Gewicht an. Da brauchen sie ausreichend Nahrung und sichere Wanderwege. Fledermäuse hüllen sich in ihre Flughaut, um Oberfläche und Wärmeverluste zu verringern. Igel verstecken sich vor Kälte und Nässe unter Wurzeln, Büschen, Laub- und Reisighaufen, Holzstapeln oder Komposthaufen, wo sie ein kuscheliges Winternest aus trockenem Laub und Moos anlegen. „Winterschläfer sollte man nicht stören, denn aufzuwachen kostet viel Energie“, ist der dringende Rat der NABU-Fachfrau.

 

Keine Ruhe in der Winterruhe

Wenn der Eichhörnchen-Magen knurrt, ist es mit der Winterruhe vorbei, zumindest für etwa ein bis zwei Stunden täglich. Dann verlassen sie ihren Kobel und suchen Nahrungsvorräte in vielen kleinen, verstreut liegenden Depots auf. Typische Lagerplätze sind Baumstümpfe, Stubben oder Wurzeln. Damit Eichhörnchen nicht frieren, bekommen sie im Herbst ein dichtes Winterfell.

 

Viele Vögel schützen sich gegen Kälte durch das Aufplustern ihres Gefieders. Zwar halten sie keine klassische Winterruhe, doch die geselligen Feldsperlinge etwa kuscheln bei Kälte gern mit mehreren Artgenossen. Dafür nutzen sie oft einen Nistkasten oder eine Baumhöhle. 

 

Winterhilfe für Wildtiere – ganz praktisch:

• Laub liegen lassen: Laub- und Reisighaufen in einer Gartenecke als Winterquartier für Igel, Amphibien und Insekten aufhäufeln.

• Wilde Ecken schaffen: Stauden, Brennnesseln, Gräser und abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen lassen und zusammenbinden. Sie bieten oft Insekten ein Zuhause. Erst im späten Frühjahr zurückschneiden.

• Auf Laubsauger und -bläser verzichten: Laubsauger und -bläser schaden Kleintieren, die wiederum Nahrung für Vögel sind. Besen und Rechen sind tierfreundlicher und machen zudem keinen Lärm.

• Frühblüher stecken und Spätblüher pflanzen: Das hilft Insekten und damit auch Vögeln, satt zu werden.

• Verstecke schaffen: Holzstapel, Komposthaufen und Benjeshecken anlegen und ab dem Herbst ruhen lassen, damit Igel, Amphibien und Insekten ungestört sind.

• Nistkästen montieren: Nistkästen können im Winter von Meisen, Feldsperlingen oder Siebenschläfern als Schlafplatz genutzt werden. 

 

Weitere Infos:

Wie überwintern Tiere im Garten

Mit naturnahen Gärten Wildtieren helfen



Artenschutz am Haus - für ein gutes Miteinander

Alltäglich begegnet uns die Natur mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern im unmittelbaren Umfeld: Wespen nisten an Haus und Balkon, Schwalben bauen ihr Nest am Giebel, Vogelschlag an der Scheibe, Siebenschläfer haben sich im Rollladenkasten ein Winterquartier eingerichtet, Schmetterlinge überwintern im Dachboden, Fledermäuse flattern in der Dämmerung ums Haus und wir fragen uns: Wo wohnen die eigentlich?

 

Damit die vielfältigen Berührungspunkte zu lehrreichen statt ärgerlichen Begegnungen führen, haben wir auf dieser Seite ein paar Hinweise zusammengestellt, die Sie beachten können.

 

Wissenswertes zum Artenschutz an Gebäuden hat zudem der NABU Baden-Württemberg zusammengestellt.

Wespen & Hornissen

Hornisse
Foto: NABU/K. Büscher

Lästig? Aber auch wichtig für's Ökosystem!

Hornissen gehören zu den Wespen, sind aber rechtlich besonders geschützt. Auch Wespen werden im Naturschutzrecht berücksichtigt. Es gibt verschiedene Wespen-Arten, die unterschiedliche Behausungen bevorzugen und bauen. Wir stellen sie im Porträt vor und geben Hinweise und Tipps zu einem friedlichen Miteinander.

Übrigens: Hornissen jagen andere Wespenarten!

 

Tipps zum Umgang

Vielfalt der heimischen Wespen

Wissenswertes über Hornissen

Nisthilfen für Bienen bauen

Siebenschläfer

Siebenschläfer
Foto: NABU/H.-M. Kochanek

Niedliche Überwinterer

Die meisten kennen den Begriff Siebenschläfer nur von einer alten Bauernregel, die besagt, dass das Wetter am 27. Juni ausschlaggebend sei für die nächsten sieben Wochen. Siebenschläfer gehören zur Familie der Bilche. Mit ihrem buschigen Schwanz und der außerordentlichen Kletterfertigkeit erinnert der Siebenschläfer an ein kleines Eichhörnchen, wobei die Oberseite grau und die Unterseite scharf abgegrenzt weiß gefärbt ist.

 

Wissenswertes

Amphibien

Erdkröte vor Auto
Foto: Jonathan Fieber

Quakend auf Wanderung

Ob beim Krötenkonzert am Gartenteich oder bei der Nachtfahrt: Unsere Amphibien machen sich bemerkbar.

Zum Schutze der mittlerweile deutlich geschwächten Populationen möchten wir Sie bitten, die temporären Absperrungen und Umleitungen während der Wanderzeit zu beachten.

Der kleine Umweg rettet den Tieren das Leben!

Übrigens: Es reicht nicht aus die Frösche "zwischen die Reifen" zu nehmen. Bereits bei 20 km/h ist der Sogdruck so hoch, dass die Tiere lebensgefährlich verletzt werden!

Weitere Infos zu unseren Amphibien

Waschbären

Waschbären
Foto: NABU/J. Piecha

Niedlich, aber zugezogen

Die kleinen Bären kommen bei uns mittlerweile häufiger vor.

Mehr Infos über den Waschbär

Wildbienen

Wildbiene an Nisthilfe
Foto: NABU/ J. Eberhardt

Ohne Honig, aber mindestens so wichtig!

Bei „Biene“ fällt den meisten Menschen sofort die Honigbiene ein – dabei gibt es, neben den Hummeln, einige hundert Bienenarten in Deutschland. Davon stellt die Honigbiene eigentlich eine Ausnahme dar, denn sie lebt und überwintert als Volk und vermehrt sich durch Volksteilung („Schwärmen“).
Die meisten Bienenarten leben – wie auch die meisten Wespenarten – alleine. Ihre Nischen suchen sie sich im Boden, an Abbruchkanten, in Ritzen und heute auch in Nisthilfen.

Vielfalt der Wildbienen

Nisthilfen für Bienen bauen

Gefährden Honigbienen Wildbienen?

Wildbienen in Kitas?

Fledermäuse

Junges Mädchen mit Fledermaus in der Hand
Foto: NABU/B. Schaller

Dämmerflugkünstler

Wussten Sie, dass es 25 Fledermausarten in Deutschlang gibt?

Übrigens: Es gibt auch Nistkästen für Fledermäuse!

Mehr zu Fledermäusen

Schwalben

Plakette am Haus
Foto: NABU/Stefan Bosch

Schwalben unterstützen

Da es den Schwalben in Deutschland nicht besonders gut geht, hat der NABU die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen. Dabei werden Haus- oder Hofbesitzer*innen, die Schwalben an ihren Häusern nisten lassen, mit einer Auszeichnung belohnt.

 

Kriterien für die Auszeichnung:
• Dulden Sie Schwalben an ihren Wänden?
• Akzeptieren Sie das Brutgeschehen der Sommerboten?
• Fördern Sie das Brutgeschehen vielleicht sogar zusätzlich, indem Sie Nisthilfen aufgehängt
• oder eine Lehmpfütze angelegt haben?

 

Wenn Sie sich direkt um eine Auszeichnung bewerben möchten, finden Sie hier das Online-Bewerbungsformular und weitere Informationen zur Aktion.

Mehr zur Aktion